Storchennest Auerbach

Realisierung einer Neuaufteilung im Luftkurort Auerbach an der Bergstraße/Odenwald

In Auftrag der Firma Mengler Wohnbau sollte in im Herzen Auerbachs ein ehemaliges Firmengelände der Schweizer-Effax zur Realisierung einer Neubaumaßnahme neu gestaltet und aufgeteilt werden.

 

Blicke auf das Urgelände, wie es sich vor der Baumaßnahme dargestellt hat

Betroffen von der Neugestaltung war eine Fläche von ca. 18.000m², die ursprünglich aus 4 Flurstücken bestand und durch eine Teilungsvermessung in 68 neue Teilstücke aufgeteilt werden sollte. Diese würden öffentliche Flächen (wie Straßen, Grünflächen, Kinderspielplatz) und die Bildung von Baugrundstücken für Reihen-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser, Stellplätzen und Parkierungsflächen umfassen.

 

 

 

Um eine möglichst präzise Planung zu ermöglichen, wurde die digitale Katasterkarte durch eine topographische Aufnahme des Bestandes ergänzt. Hierzu wurden vom Vermessungsbüro Müller vor Ort alle für die Planung relevanten Objekte mit ihrer Lage und Höhe erfasst, wie z.B. Geländeversprünge, Kanaldeckel, Laternen, Bäume, befestigte und unbefestigte Flächen, der Verlauf von Straßen und Gehwegen usw.. Eingearbeitet in das CAD-System konnten diese GEO- Daten allen Planern in digitaler Form zur Verfügung gestellt werden.

 

 

Ausgehend von dieser einheitlichen Datengrundlage nahm dann das Projekt immer mehr Gestalt an:

  • Die Festlegung der Lage, Größe und Nutzung der zukünftigen Flurstücke
  • Planung der Ver- und Entsorgung und die Lage der Leitungen
  • Erstellung eines Bebauungsplanes
 
        
 
  • Planung des Gebäudbestands
 

Nachdem die Planungen grundsätzlich abgeschlossen waren, wurden alle diese Informationen in unserem CAD-System zusammengeführt und es wurde geprüft, ob sie sich unter Berücksichtigung der Vorschriften (Hessische Bauordnung etc.) in dieser Form realisieren lassen würden. Nachdem Unstimmigkeiten geklärt und beseitigt worden waren, konnten die amtlichen Lagepläne (LINK) zum Bauantrag gefertigt und beim Kreisbauamt eingereicht werden. Ebenso wurde die Neuaufteilung der Flurstücke an das Katasteramt übergeben.

Die Umsetzung der Planung in die Örtlichkeit begann, nachdem die Baugenehmigung erteilt worden war, mit der Absteckung der Straßengrenzpunkte für die Tiefbaufirmen, damit die Verlegung der Ver- und Entsorgungsleitungen erfolgen und diese später nicht auf den Privatflurstücken zu liegen kämen.

 

Nach dem ersten Spatenstich, der den ersten von insgesamt drei Bauabschnitten eröffnete, konnten die Projektabsteckungen für die Reihen- und Doppelhäuser beginnen. Kurz darauf folgte die Übertragung der Lage des Geschossbaues in die Örtlichkeit. Ebenfalls abgesteckt wurde die Lärmschutzwand, die entlang der vorhandenen Bahntrasse errichtet werden sollte.

Der automatische Datenfluss ermöglichte es, die Vorgaben für die Absteckungen in Form von Koordinaten direkt aus der CAD in die Totalstation zu übernehmen, um sie anschließend in die Örtlichkeit zu übertragen.

 

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