Entwicklung des Neubaugebietes "NORD V" (Teil 2)

Öffnung der Erschließungsstraßen "Rheinstraße" und "Nordend" 2002 für den Straßenverkehr


Die im September 2001 begonnenen Arbeiten zum Ausbau der "Rheinstraße" und der Straße "Nordend" wurden im Oktober 2002 abgeschlossen und die Straßen nach Beseitigung der Baustelleneinrichtung dem Verkehr übergeben.

Damit ist die wichtige Verbindung aus Griesheims Innenstadt zum Kreisel an den Nordring geöffnet worden. Gleichzeitig entlastet diese Verbindung die Hoffmannstraße, die bisher die Hauptlast des Anbindungsverkehrs an den Nordring zu tragen hatte. Darüber hinaus soll natürlich auch der durch die Besiedlung dieses Baugebietes entstehende Quellverkehr aus der Innenstadt herausgehalten werden.

Wie den Bildern entnommen werden kann, wurde die Rheinstraße durch Verkehrsinseln verkehrsberuhigt ausgebaut.

Zusammen mit dieser Maßnahme wurde die bereits in dem früheren Umlegungsgebiet NORD IV angelegte Rheinstraße entlang der Friedhofsmauer und im Kreuzungsbereich zum Friedhofsweg ebenfalls verkehrsberuhigt ausgebaut.

 

Abschluss des Baulandumlegungsverfahrens

Nachdem mit allen Eigentümern der im Baulandumlegungsgebiet liegenden Grundstücke Einigkeit über die Größe der ihnen zustehenden neuen Bauplätze und deren örtliche Lage erzielt wurde, ging es an den rechtlichen Abschluss dieses Bodenordnungsverfahrens.

Voraussetzung dafür war die Rechtskraft des Bebauungsplans "NORD V", die am 24. September 2003 mit der Veröffentlichung im "Griesheimer Anzeiger" eintrat. In unserem Büro wurde nun auf Grund der Verhandlungsergebnisse mit den Eigentümern, den Grundlagen des Bebauungsplans und der Vermessung der Verfahrensgrenze der "Umlegungsplan" entwickelt. Bestandteile des "Umlegungsplans" sind die Umlegungskarte und das Umlegungsverzeichnis. Die Umlegungskarte ist die bildliche Darstellung der neuen Grundstücke, der dazugehörigen Straßen und Grünflächen und allen Bezeichnungen. Die Zuschnitte der Grundstücke und die genaue Straßenlage sind der digitalen Grundlage des Bebauungsplans entnommen worden.

Die Umlegungskarte wird beim Katasteramt als neue Liegenschaftskarte eingeführt.

Das Umlegungsverzeichnis ist eine Aufstellung der ins Umlegungsverfahren eingebrachten alten Grundstücke und der durch Umlegung entstandenen neuen Bauplätze. Es enthält außerdem die Berechnung der Ansprüche, Ausgleichszahlungen und Grundbuchumschreibungen.
Dieses Verzeichnis ist die Grundlage für die Eintragung in Liegenschaftskataster und Grundbuch.

Das Baulandumlegungsverfahren ist durch Beschluss des Magistrates im September 2003 abgeschlossen worden. Danach erhielten alle Beteiligten einen sie betreffenden Auszug aus dem Umlegungsplan. Mit Ablauf der Widerspruchsfrist wurde das Verfahren Mitte November 2003 rechtskräftig und damit die Eigentümer Besitzer von bebaubaren Grundstücken.

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